Selbstmordattentäter - Sterben um zu Töten - psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus - Nr. 8969 Selbstmordattentäter - Sterben um zu Töten - psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus - Nr. 8969

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Artikelnummer: 8969

Selbstmordattentäter - Sterben um zu Töten - psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus

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263 Seiten

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Selbstmordattentäter - Sterben um zu Töten - psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus

Selbstmordattentäter sind weder Amokläufer noch krankhafte Gewalttäter. Sie sind auch keine frustrierten Menschen, die in ihrem Leben keinen Sinn sehen. Solche Erklärungsversuche greifen viel zu kurz, um diese spezielle Form des Terrorismus verständlich zu machen. Denn dem Handeln von Selbstmordattentätern liegt nichts Irrationales zu Grunde, sondern eine klare und bewusste Entscheidung, die sich konsequent aus ihrem Leben ergibt.

Will man verstehen, warum jemand zu einem Selbstmordattentäter wird, muss man daher die Mechanismen untersuchen, die ihn zu dieser Entscheidung führen. Das bedeutet, sein Weltbild, seine Werthaltungen, seine Identität und seine Bedürfnisse - letztlich seine Psyche aufzuschlüsseln, die das Fundament für sein Denken und Handeln darstellt.

Eine solche psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus wird in diesem Buch vorgenommen.

Über die Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur, Religion und politischen Lage unterschiedlicher Terrorgruppen, die mit Selbstmordattentaten operieren, kann ein typischer Gang der Entstehung solcher Gruppen identifiziert werden. Anhand von Aussagen aus Testamenten, Abschiedsbriefen und Kampfparolen gelingt es außerdem, eine detaillierte Innenansicht der Ideologien von Selbstmordattentätern zusammenzustellen. Die komplexe und vernetzte Dynamik, die zwischen allen diesen Dingen wirkt, wird im Anschluss in einem Modell veranschaulicht.

Da es die Entstehung und innere Logik von Selbstmordterrorismus auf eine funktionale Weise darstellt, besitzt dieses Modell die Aussagekraft, gefährliche Entwicklungen zu erkennen, mögliche Verläufe vorherzusehen und entscheidungskritische Punkte zu identifizieren. Betrachtet man die gängigen Methoden der Terrorismusbekämpfung, die oftmals eher aus dem Bauch heraus anstatt aufgrund von Analysen angewandt werden, so wird die Notwendigkeit eines solchen Modells deutlich: Es ermöglicht, auf Basis fundierter Einblicke in die psychologische Mechanik von Selbstmordterrorismus langfristig wirksame Strategien für einen sinnvollen Umgang damit zu finden.

 

 

- 263 Seiten -

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